BSC Preußen 07 II - FC Viktoria Jüterbog 2:0 (0:0)

Im letzten Saisonspiel unterlagen die Jüterboger beim Tabellenzweiten verdient mit 0:2. Der BSC hatte ein klares Chancenplus. Die Jüterboger nutzen ihre Konter nicht aus.

Zum letzten Spiel dieser Saison gibt es nicht viel zu sagen. Jüterbog stand tief und überließ BSC Preußen das Spiel. Die ließen den Ball gut durch die Abwehr laufen, doch nach vorne versuchten sie es meistens nur mit langen Bällen. Sie hatten auch einige gute Möglichkeiten, doch entweder hielt Torwart und an diesem Spieltag auch Kapitän Fabian Kapell den Ball oder der Pfosten stand im Weg. Die Jüterboger hatten ein paar gute Kontermöglichkeiten, doch meist war der Abschluss zu ungenau oder der Ball wurde noch davor abgefangen. Mit dem 0:0 ging es in die Pause.

Nach der Pause gelang BSC Preußen dann die schnelle Führung, die Jüterboger Defensive sah dabei nicht gut aus (51. Daniel Stahlkopf). Im Anschluss spiegelte sich die erste Halbzeit wieder, nur das beide Defensivreihen immer größere Lücken ließen. In der 80. Minute hatten die Jüterboger die beste Chance zum Ausgleich. Nach Flanke von der linken Seite verpasst Martin Pielicke in der Mitte, der Ball fliegt durch zu David Schröder der volley abzieht und den Ball am Tor vorbei schießt. Er stand völlig frei, den Ball erst anzunehmen wäre wohl die bessere Lösung gewesen. Nur 2 Minuten später dann die Entscheidung, Schröder foult einen Angreifer im Strafraum und es gibt Elfmeter für die Hausherren. Diesen verwandelte Steffen Arndt (82.). Zu diesem Zeitpunkt waren die Jüterboger bereits in Unterzahl. Laurin Seyfarth sah nach wiederholtem Foulspiel in der 76. Minute die Gelb-Rote Karte. Nach dem 2:0 passierte nicht mehr viel.

Die Erleichterung war den Jüterbogern nach dem Abpfiff deutlich anzusehen. Eine kräftezehrende Saison ist endlich zu Ende. Die Jüterboger landen nach dem Abstieg aus der Landesklasse im ersten Jahr der Kreioberliga Dahme/Fläming auf dem 9. Tabellenplatz. Für die hohen Ansprüche vor der Saison ist das natürlich deutlich zu wenig. Sie haben jetzt 4 Wochen Zeit die Saison zu analysieren, Schlussfolgerungen zu ziehen und die Akkus wieder aufzuladen. Wir wünschen den Spielern, Betreuern und Fans eine schöne Sommerpause.

SG Woltersdorf gegen FC Viktoria Jüterbog 0:2 (0:1)


Nach über einem Monat endlich wieder ein Sieg für die Jüterboger. Trotz Spielermangel setzten sie sich bei der abstiegsbedrohten und ebenfalls personalschwachen SG Woltersdorf mit 2:0 durch. Die inoffizielle Kreismeisterschaft der Mannschaften aus dem alten Fussballkreis ist wieder möglich.

Die Saison ist fast vorbei da gehen den Jüterbogern die Spieler aus. Aufgrund von Verletzungen, Sperren und Urlaub standen an diesem Wochenende nur 10 Spieler zur Verfügung. Deshalb musste Trainer Rigo Totsche einspringen und die Mannschaft vervollständigen. Doch gleiches galt auch für die Woltersdorfer, dort musste Trainer Rene Behrend-Uschkoreit ebenfalls von Beginn an aufs Feld um die Mannschaft zu komplettieren. Er sollte eine entscheidende Rolle in diesem Spiel haben. Doch Jüterbog ließ sich davon nicht beeindrucken, sie wollten unbedingt wieder einen Dreier einfahren, der letzte Sieg datiert schließlich schon vom 19.04.2015 (2:1 gegen Ruhlsdorfer BSC). So legten sie gleich nach Spielbeginn den Vorwärtsgang ein. Nach einigen ersten Schussversuchen gingen sie nach einer viertel Stunde in Führung. Nach einer Ecke von der linken Seite nimmt Christian Brackmann den Ball am langen Pfosten volley und Uschkoreit-Behrend lenkt den Ball mit der Brust ins eigene Tor (15.). Danach plätscherte das Spiel so vor sich hin, beiden Teams fehlte der Ehrgeiz. Torwart Fabian Kapell konnte sich in der ersten Hälfte nur einmal auszeichnen. Einen starken Schuss Richtung linke Ecke konnte er noch mit einer Parade zur Ecke klären. Mit der 1:0 Führung für Jüterbog ging es in die Pause.

In der zweiten Hälfte hätten die Jüterboger das Ergebnis deutlich nach oben schrauben können, doch sie ließen beste Chancen liegen. Es fehlte die letzte Entschlossenheit. Immerhin konnte Bastian Lehmann in der 68. Minute das entscheidende 2:0 makieren, so kam keine große Spannung mehr auf. Einen kleinen Aufreger gab es kurz vor Schluss noch. Uschkoreit-Behrend sah nach einer Notbremse an Lehmann noch die Gelb-Rote Karte. Er hatte Glück das er als letzter Mann nicht glatt Rot sah. Das Schiedsrichtergespann um Michael Beyes machte einen guten Job, hatte aber auch in dieser äußerst fair geführten Partie nur wenig zu tun.

Woltersdorf rutscht durch diese Niederlage und den gleichzeitigen Sieg von Ruhlsdorf über Nonnendorf wieder mittenrein in den Abstiegskampf. Beide Mannschaften trennen nur noch 2 Punkte. Die Jüterbogern hingegen können wieder hoffen doch noch die beste Mannschaft aus dem alten Fussballkreis zu werden. Sie liegen nur noch einen Punkt hinter Nonnendorf. Während Nonnendorf den Spitzenreiter und vorzeitigen Kreisoberligameister SG Niederlehme empfängt, reisen die Jüterboger zum Tabellenzweiten BSC Preußen 07 II. Zum letzten Saisonspiel fährt noch einmal ein Bus für alle Spieler, Betreuer und Fans, natürlich wie immer kostenlos. Abfahrt vom Jüterboger Busbahnhof ist um 12:30 Uhr.

KSV Sperenberg - FC Viktoria Jüterbog 5:4 (2:2)

Als aller erstes wollen wir Andreas Heinrich vom KSV Sperenberg alles Gute und eine schnelle Genesung wünschen. Er erlitt kurz vor Spielschluss einen Schien- und Wadenbeinbruch.

Zum Beginn der Partie versuchten die Jüterboger spielerisch nach vorne zu kommen. Sperenberg versuchte es die meiste Zeit fast ausschließlich mit langen Bällen. Im Hinspiel erzielten sie 3 Tore nach Standards, also sollten die Jüterboger eigentlich gewarnt gewesen sein. Doch bereits nach dem ersten Freistoß der Richtung Strafraum kam ging Sperenberg in Führung. Ein langer Freistoß wird in den 5 Meterraum abgewehrt und Sebastian Roch stochert ihn an den Innenpfosten zur 1:0 Führung (12.). Jüterbog zeigte sich nicht sehr beeindruckt und versuchte direkt wieder nach vorne zu spielen. Kurz darauf wurden sie auch belohnt. Nach einem perfekt ausgespieltem Konter vollendet Brackmann von der Strafraumkante aus zentraler Position in die linke obere Ecke. Danach war Sperenberg die Unsicherheit anzumerken, Jüterbog kam besser ins Spiel. Durch einen Sonntagsschuss von David Schröder wurden sie dann belohnt. Er zog in Bedrängnis aus 25 Metern einfach mal ab und der Ball flog über den Torwart hinweg ins Tor (37.). Das Spiel war gedreht, doch in die Pause konnten die Jüterboger den Vorsprung nicht mitnehmen. Nach einem langen Einwurf köpft Patrick Große den Ball unhaltbar in den rechten Winkel (41.). Auf dem schmalen Platz versuchte es Sperenberg immer wieder mit langen Einwürfen, die Jüterboger fanden nur selten ein Mittel gegen die wuchtigen Angreifer. Mit dem 2:2 ging es dann in die Pause.

Nach der Pause erwischten dann die Jüterboger einen perfekten Start. Nach einem gut herausgespielten Angriff über die linke Seite landet die Flanke bei Martin Pielicke. Der lässt auf Schröder prallen und dieser verwandelt mit einem strammen Schuss in die lange Ecke zum 3:2 für die Jüterboger (47.). Doch lange konnten sie sich über die erneute Führung nicht freuen. Nach einem Solo über die linke Seite landet der Ball in der Mitte bei Felix Kirchner der aus kurzer Distanz zum 3:3 einschieben kann. Sperenberg war jetzt eiskalt vor dem Tor. Nach einem Standard bekommen die Jüterbog den Ball nicht unter Kontrolle. Sperenberg spielt den Ball auf die rechte Seite zu Marco Wolter, der von dort in den Strafraum zieht und den Ball mit links in den linken oberen Torwinkel schießt (64.). Sperenberg jetzt wieder in Führung und sie legten noch einen drauf. Nach einem Pass in die Spitze gerät Benjamin Schreinicke ins Stolpern und geht zu Boden. Lukas Lorenz hat freie Bahn und schiebt zum 5:3 ein (79.). Doch die Jüterboger meldeten sich noch einmal zurück. Nach einem groben Schnitzer in der Sperenberger Defensive steht Laurin Seyfarth goldrichtig und verkürzt noch einmal auf 5:4 (83.). Kurz darauf dann aber die Schockszene. Nach einem Zweikampf geht Andreas Heinrich schreiend zu Boden. Er und Sprenger gingen mit vollem Einsatz zum Ball. Dabei brach er sich, wie sich im Nachhinein rausstellte, Schien- und Wadenbein. Spielern wie Zuschauern stand der Schock gleichermaßen ins Gesicht geschrieben. Um die Situation zu beruhigen stellte er zum Unverständnis der Jüterboger Sprenger mit glatt rot vom Platz. Aufgrund der Tatsache das Sprenger nur ein Spiel Sperre bekam, diente dieser Platzverweis lediglich zur Beruhigung der Heimfans. Die Karte rückte für den Moment aber in den Hintergrund da einfach alle von der Schwere der Verletzung geschockt waren. Trotzdem schade für die Jüterboger das der Schiedsrichter keine andere Möglichkeit sah um das Spiel zu beruhigen. Im Anschluss pfiff der Schiedsrichter das Spiel noch einmal für 2 Minuten an. Jüterbog hatte dabei noch eine Riesenchance zum Ausgleich. Lehmann vergab freistehend vor dem Tor und schoss den Ball deutlich daneben. Aber er war, wie alle anderen Spieler beider Mannschaften, mit dem Kopf nicht mehr auf dem Platz. Somit gewann Sperenberg am Ende mit 5:4, was nach dem Abpfiff aber nur Nebensache war.

Am kommenden Wochenende reisen die Jüterboger zum nächsten Auswärtsspiel. Gegner wird die SG Woltersdorf sein. Anpfiff in Woltersdorf ist am Sonntag um 15:00 Uhr.

FC Viktoria Jüterbog – RSV Waltersdorf 1:2 (1:0)

Im letzten Heimspiel dieser Saison zeigten die Jüterboger wohl auch eine der schlechtesten Halbzeiten dieser Saison. Die Leistung in der zweiten Hälfte war absolut indiskutabel. Viele Fans quittierten das in dem sie schon vor Schlusspfiff den Sportplatz verließen. So wird es äußerst schwer in  dieser Saison überhaupt noch einen Punkt zu holen.

Im letzten Heimspiel dieser Saison wollten die Jüterboger unbedingt einen Dreier einfahren. So begannen sie druckvoll und zeigten Waltersdorf direkt wo es heute langgehen soll. Jüterbog bestimmte die Partie in der ersten Hälfte in allen Belangen. Der Ball war fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste. Ihre Befreiungsschläge kamen postwendend zurück. So gingen die Jüterboger hochverdient nach einem Treffer von David Schröder in Führung (15.). Auch im Anschluss an den Treffer spielten die Jüterboger weiter munter nach vorne und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Doch zur Pause gelang ihn kein weiterer Treffer.

Die Fans freuten sich wahrscheinlich schon auf die zweite Hälfte, denn so eine Dominanz in einer Halbzeit hatten sie wohl nur selten von ihrer Mannschaft gesehen. Und wenn es so weitergeht springt mit Sicherheit ein klarer Sieg raus. Doch es kam alles anders. Die Hausherren zeigten ein komplett anderes Gesicht. Sie hatten keine Körperspannung mehr, die Laufbereitschaft war auch nicht mehr vorhanden und spielerisch ging plötzlich gar nichts mehr. In der ersten Hälfte spielten sie sich noch sicher durch die Reihen der Gäste, jetzt wurde jeder Ball nur lang nach vorne geschlagen und die Defensivarbeit von der gesamten Mannschaft eingestellt. Und das bestrafte Waltersdorf in der zweiten Hälfte eiskalt. Ihnen reichen zwei flache Bälle in die Spitze um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen (65., 89.). Jüterbog zeigte nach beiden Toren keine Reaktion, dementsprechend enttäuschend waren die Fans. In der Nachspielzeit ließ sich Patrick Bergemann noch zu einem Frustfoul hinreißen. Er sah nur die gelbe Karte, doch protestierte er so lautstark, dass ihn der Schiedsrichter mit Gelb-Rot vom Platz stellte (90+2). Kurz danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Ein völlig gebrauchter Nachmittag geht für die Jüterboger zu Ende.

Am kommenden Wochenende ist in der Dahme/Fläming Liga spielfrei. Sicherlich ganz gut für die Jüterboger um den Kopf nach dieser desaströsen Leistung wieder zu sortieren. Danach fahren sie zum Auswärtsspiel nach Sperenberg (31.05.2015, 15:00 Uhr).

SV Felgentreu – FC Viktoria Jüterbog 1:1 (1:1)

Auf eine gute erste Hälfte folgte eine eher mittelmäßige zweite Hälfte. Auch heute war wieder mehr drin, doch am Ende fehlte die nötige Durchschlagskraft und auch ein wenig Glück um hier als Sieger vom Platz zu gehen.

Im Nachholespiel gegen Felgentreu wollte Jüterbog unbedingt wieder einen Dreier einfahren. Und sie begannen auch sehr schwunkvoll. Sie schnürten Felgentreu in deren Hälfte ein und erarbeiteten sich mehrere gute Torchancen. Nach einer viertel Stunde gelang Patrick Bergemann die hochverdiente Führung. Mit einem Distanzschuss überraschte er Torwart Enno Richter, der Ball sprang vom Innenpfosten ins Tor. Auch im Anschluss spielte Jüterbog weiter nach vorne und erarbeitete sich weitere Chancen. Spielerisch, aber vor allem kämpferisch waren sie den Felgentreuern zu diesem Zeitpunkt klar überlegen. Und sie hatten auch die große Chance die Weichen auf Sieg zu stellen. Mitte der ersten Hälfte gab es Elfmeter für die Jüterboger. Doch Torwart Richter hielt den Schuss von Peter Baade. Kurz vor der Pause hatte Felgentreu dann die erste gute Möglichkeit, doch Torwart Fabian Kapell hielt stark im eins gegen eins. Kurz darauf  war er allerdings machtlos. Nach starker Kombination kommt Chris Lange frei zum Schuss und erzielt kurz vor dem Pausenpfiff das zu diesem Zeitpunkt überraschende 1:1 (45.).

Von der zweiten Halbzeit gibt es nicht viel zu erzählen. Jüterbog war nicht mehr so präsent wie in der ersten Hälfte. Felgentreu kam jetzt etwas besser in die Partie. Aber beide Mannschaften hatten kaum noch Tormöglichkeiten. Bei beiden Teams fehlte oft der letzte Pass oder der Abschluss war einfach zu schwach oder zu ungenau. Somit trennten sich beide Mannschaften am Ende 1:1. Für Jüterbog auf jeden Fall zu wenig für die hohen Ansprüche die man selbst an sich stellt.

Am Wochenende geht es bereits weiter. Zum letzten Heimspiel der Saison kommt der RSV Walthersdorf nach Jüterbog. Anpfiff ist am Sonntag um 15:00 Uhr.

   

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