SG Schulzendorf – FC Viktoria Jüterbog 2:2 (2:1)

Die Jüterboger machten vor allem in der zweiten Halbzeit ein super Spiel. Sie ließen den Kopf auch nach dem 2:0 Rückstand nicht hängen und kämpften sich zurück ins Spiel. Leider hatte Schiedsrichter Enrico Heinze etwas gegen das Jüterboger Happy End und verweigerte ihnen beim Stand von 2:2 einen glasklaren Elfmeter.

Beim Spiel des 4. gegen den 8. ging es tabellarisch nicht um viel, Schulzendorf hat keine Chance mehr auf den Aufstieg, Jüterbog weder auf den Auf-, noch auf den Abstieg. Dennoch wollten die Jüterboger endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern. Beide Mannschaften tasteten sich zu Beginn der Partie ab. In der Defensive ließen beide Teams den Ball hin und her laufen ohne attackiert zu werden. Wie schon in den Wochen zuvor sorgte ein individueller Fehler für den Jüterboger Rückstand. Nach einem langen Ball auf die rechte Seite wird in der Mitte nicht mitgelaufen und Christopher Lamprecht kann nach der Hereingabe aus 2 Metern frei einschieben (21.). Die Jüterboger wollten sich davon nicht verunsichern lassen, fingen sich aber kurz danach das zweite Tor. Nach einem Abstimmungsfehler in der Defensive kann Tobias Wieczorek den Ball mit links aus kurzer Distanz ins Tor schießen (30.). Doch danach erwachten die Jüterboger endlich zum Leben. Fast im Gegenzug fangen sie einen Pass der Hausherren ab, David Schröder spielt einen starken Pass auf Christian Brackmann der dem Torwart keine Chance lässt und ins untere rechte Eck verwandelt. Endlich bestrafen auch mal die Jüterboger einen gegnerischen Fehler. Nur kurze Zeit später hatten die Jüterboger dann den Ausgleich auf dem Fuß. Nach erneutem Zuspiel von Schröder auf Brackmann kommt dieser aus knapp 20 Metern frei zum Schuss. Der Ball ging knapp unten links am Pfosten vorbei, der Torwart wäre wohl machtlos gewesen. Bei den Schulzendorfern war jetzt Unsicherheit zu spüren, sie versuchten es jetzt ausschließlich nur noch mit langen Bällen, doch eine Chance sprang dabei nicht mehr heraus. Jüterbog wollte jetzt den Ausgleich, doch vor der Halbzeit passierte nicht mehr viel.

Nach der Pause kamen die Jüterboger mit viel Selbstvertrauen aus der Kabine. Sie nahmen das Heft jetzt komplett in die Hand und kämpften um den Ausgleich. Schulzendorf kam kaum mehr aus der eigenen Hälfte. Die Befreiungsschläge kamen postwendend wieder zurück. Nach einigen guten Spielzügen und Torabschlüssen bewies dann Trainer Rigo Totsche ein goldenes Händchen. Er brachte Bastian Lehmann für Christian Brackmann. Dieser hatte nach gut 10 Sekunden auf dem Feld seinen ersten Ballkontakt, mit diesem schoss er den Ball von zentraler Position in den linken oberen Winkel zum 2:2 Ausgleich (63.). Der Jubel war groß, doch der Punkt reichte den Jüterbogern nicht. Dann rückte der Schiedsrichter aber in den Vordergrund. Über die erste Situation lässt sich streiten, Christoph Sprenger behauptet einen Ball im gegnerischen Strafraum, bekommt erst einen leichten Rämpler, wird aber danach klar am Knöchel getroffen und zu Fall gebracht, der Elfmeterpfiff blieb aus. Entscheidender war aber die Szene in der 73. Minute, Braune tankt sich über die linke Seite durch, legt sich im Strafraum den Ball am letzten Verteidiger vorbei, dieser bringt ihn dann durch einen harten Check zu Fall. Der Schiedsrichter hatte perfekte Sicht, doch sein pfiff blieb aus. Selbst die Schulzendorfer warteten nur auf den Elfmeterpfiff, doch der Schiedsrichter ließ einfach weiter laufen. Braune verletzte sich in dieser Situation so schwer an der Schulter, dass er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren werden musste. Er wird den Jüterbogern wohl mindestens 4 Wochen fehlen. Unverständlich wieso es in dieser Situation keinen Elfmeter gab. Wenige Minuten später tritt ein Schulzendorfer Robin Szameit von in die Beine als der unterwegs zum Abstoß war. Der Schiedsrichter sieht es, pfeift und gibt dem Angreifer die gelbe Karte. Eine klare Tätlichkeit die mit rot hätte geahndet werden müssen. Jüterboger hatte auch in dieser Schlussphase noch ein paar gute Angriffe, doch der Ball wollte nicht mehr ins Tor.

Der Schiedsrichter machte in diesem Spiel leider keine gute Figur. In einer an sich fairen Partie gab er 9 gelbe Karten, übersah zudem einen klaren Elfmeter und gab für eine Tätlichkeit nur gelb. Trotzdem waren die Jüterboger mit ihrer Leistung, speziell in der zweiten Hälfte sehr zufrieden. An diese Leistung müssen sie bereits am kommenden Mittwoch anknüpfen. Dort bestreiten sie das Nachholespiel vom 17. Spieltag beim SV Felgentreu. Anpfiff ist um 19:00 Uhr in Felgentreu.

   

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