FC Viktoria Jüterbog – RSV Waltersdorf 1:2 (1:0)

Im letzten Heimspiel dieser Saison zeigten die Jüterboger wohl auch eine der schlechtesten Halbzeiten dieser Saison. Die Leistung in der zweiten Hälfte war absolut indiskutabel. Viele Fans quittierten das in dem sie schon vor Schlusspfiff den Sportplatz verließen. So wird es äußerst schwer in  dieser Saison überhaupt noch einen Punkt zu holen.

Im letzten Heimspiel dieser Saison wollten die Jüterboger unbedingt einen Dreier einfahren. So begannen sie druckvoll und zeigten Waltersdorf direkt wo es heute langgehen soll. Jüterbog bestimmte die Partie in der ersten Hälfte in allen Belangen. Der Ball war fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste. Ihre Befreiungsschläge kamen postwendend zurück. So gingen die Jüterboger hochverdient nach einem Treffer von David Schröder in Führung (15.). Auch im Anschluss an den Treffer spielten die Jüterboger weiter munter nach vorne und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Doch zur Pause gelang ihn kein weiterer Treffer.

Die Fans freuten sich wahrscheinlich schon auf die zweite Hälfte, denn so eine Dominanz in einer Halbzeit hatten sie wohl nur selten von ihrer Mannschaft gesehen. Und wenn es so weitergeht springt mit Sicherheit ein klarer Sieg raus. Doch es kam alles anders. Die Hausherren zeigten ein komplett anderes Gesicht. Sie hatten keine Körperspannung mehr, die Laufbereitschaft war auch nicht mehr vorhanden und spielerisch ging plötzlich gar nichts mehr. In der ersten Hälfte spielten sie sich noch sicher durch die Reihen der Gäste, jetzt wurde jeder Ball nur lang nach vorne geschlagen und die Defensivarbeit von der gesamten Mannschaft eingestellt. Und das bestrafte Waltersdorf in der zweiten Hälfte eiskalt. Ihnen reichen zwei flache Bälle in die Spitze um das Spiel zu ihren Gunsten zu drehen (65., 89.). Jüterbog zeigte nach beiden Toren keine Reaktion, dementsprechend enttäuschend waren die Fans. In der Nachspielzeit ließ sich Patrick Bergemann noch zu einem Frustfoul hinreißen. Er sah nur die gelbe Karte, doch protestierte er so lautstark, dass ihn der Schiedsrichter mit Gelb-Rot vom Platz stellte (90+2). Kurz danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab. Ein völlig gebrauchter Nachmittag geht für die Jüterboger zu Ende.

Am kommenden Wochenende ist in der Dahme/Fläming Liga spielfrei. Sicherlich ganz gut für die Jüterboger um den Kopf nach dieser desaströsen Leistung wieder zu sortieren. Danach fahren sie zum Auswärtsspiel nach Sperenberg (31.05.2015, 15:00 Uhr).

   

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