KSV Sperenberg - FC Viktoria Jüterbog 5:4 (2:2)

Als aller erstes wollen wir Andreas Heinrich vom KSV Sperenberg alles Gute und eine schnelle Genesung wünschen. Er erlitt kurz vor Spielschluss einen Schien- und Wadenbeinbruch.

Zum Beginn der Partie versuchten die Jüterboger spielerisch nach vorne zu kommen. Sperenberg versuchte es die meiste Zeit fast ausschließlich mit langen Bällen. Im Hinspiel erzielten sie 3 Tore nach Standards, also sollten die Jüterboger eigentlich gewarnt gewesen sein. Doch bereits nach dem ersten Freistoß der Richtung Strafraum kam ging Sperenberg in Führung. Ein langer Freistoß wird in den 5 Meterraum abgewehrt und Sebastian Roch stochert ihn an den Innenpfosten zur 1:0 Führung (12.). Jüterbog zeigte sich nicht sehr beeindruckt und versuchte direkt wieder nach vorne zu spielen. Kurz darauf wurden sie auch belohnt. Nach einem perfekt ausgespieltem Konter vollendet Brackmann von der Strafraumkante aus zentraler Position in die linke obere Ecke. Danach war Sperenberg die Unsicherheit anzumerken, Jüterbog kam besser ins Spiel. Durch einen Sonntagsschuss von David Schröder wurden sie dann belohnt. Er zog in Bedrängnis aus 25 Metern einfach mal ab und der Ball flog über den Torwart hinweg ins Tor (37.). Das Spiel war gedreht, doch in die Pause konnten die Jüterboger den Vorsprung nicht mitnehmen. Nach einem langen Einwurf köpft Patrick Große den Ball unhaltbar in den rechten Winkel (41.). Auf dem schmalen Platz versuchte es Sperenberg immer wieder mit langen Einwürfen, die Jüterboger fanden nur selten ein Mittel gegen die wuchtigen Angreifer. Mit dem 2:2 ging es dann in die Pause.

Nach der Pause erwischten dann die Jüterboger einen perfekten Start. Nach einem gut herausgespielten Angriff über die linke Seite landet die Flanke bei Martin Pielicke. Der lässt auf Schröder prallen und dieser verwandelt mit einem strammen Schuss in die lange Ecke zum 3:2 für die Jüterboger (47.). Doch lange konnten sie sich über die erneute Führung nicht freuen. Nach einem Solo über die linke Seite landet der Ball in der Mitte bei Felix Kirchner der aus kurzer Distanz zum 3:3 einschieben kann. Sperenberg war jetzt eiskalt vor dem Tor. Nach einem Standard bekommen die Jüterbog den Ball nicht unter Kontrolle. Sperenberg spielt den Ball auf die rechte Seite zu Marco Wolter, der von dort in den Strafraum zieht und den Ball mit links in den linken oberen Torwinkel schießt (64.). Sperenberg jetzt wieder in Führung und sie legten noch einen drauf. Nach einem Pass in die Spitze gerät Benjamin Schreinicke ins Stolpern und geht zu Boden. Lukas Lorenz hat freie Bahn und schiebt zum 5:3 ein (79.). Doch die Jüterboger meldeten sich noch einmal zurück. Nach einem groben Schnitzer in der Sperenberger Defensive steht Laurin Seyfarth goldrichtig und verkürzt noch einmal auf 5:4 (83.). Kurz darauf dann aber die Schockszene. Nach einem Zweikampf geht Andreas Heinrich schreiend zu Boden. Er und Sprenger gingen mit vollem Einsatz zum Ball. Dabei brach er sich, wie sich im Nachhinein rausstellte, Schien- und Wadenbein. Spielern wie Zuschauern stand der Schock gleichermaßen ins Gesicht geschrieben. Um die Situation zu beruhigen stellte er zum Unverständnis der Jüterboger Sprenger mit glatt rot vom Platz. Aufgrund der Tatsache das Sprenger nur ein Spiel Sperre bekam, diente dieser Platzverweis lediglich zur Beruhigung der Heimfans. Die Karte rückte für den Moment aber in den Hintergrund da einfach alle von der Schwere der Verletzung geschockt waren. Trotzdem schade für die Jüterboger das der Schiedsrichter keine andere Möglichkeit sah um das Spiel zu beruhigen. Im Anschluss pfiff der Schiedsrichter das Spiel noch einmal für 2 Minuten an. Jüterbog hatte dabei noch eine Riesenchance zum Ausgleich. Lehmann vergab freistehend vor dem Tor und schoss den Ball deutlich daneben. Aber er war, wie alle anderen Spieler beider Mannschaften, mit dem Kopf nicht mehr auf dem Platz. Somit gewann Sperenberg am Ende mit 5:4, was nach dem Abpfiff aber nur Nebensache war.

Am kommenden Wochenende reisen die Jüterboger zum nächsten Auswärtsspiel. Gegner wird die SG Woltersdorf sein. Anpfiff in Woltersdorf ist am Sonntag um 15:00 Uhr.

   

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